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Coming home to myself...

Vor wenigen Tagen bin ich von meiner Weltreise heimgekehrt, meinem absoluten Lebenstraum. Ein halbes Jahr war ich unterwegs in unglaublich schönen, spannenden und weit entfernten Ländern. Mit insgesamt 25 Flügen habe ich dabei einmal die komplette Erde umrundet: Paris - Französisch Polynesien - Fidschi - Vanuatu - Neuseeland - Singapur - Kuala Lumpur - Kambodscha - Vietnam - Laos - Bangkok - Abu Dhabi - Bahrain - Türkei und Rom.


Wie fühlt es sich an, wenn so eine zutiefst prägende Erfahrung zu Ende geht?


Die Wahrheit ist, ich kann es schwer in Worte fassen. Da sind gerade so viele Gedanken und Gefühle, die alle von mir gesehen und liebevoll integriert werden möchten. Da ist Schwermut und Traurigkeit, dass diese besondere Reise vorbei ist, aber andererseits fühle ich so viel Dankbarkeit für alles, was ich erleben durfte, und unglaubliche Freude wieder daheim zu sein und all meine geliebten Menschen wiederzusehen.


Und ich fühle mich angekommen. Ein Kapitel ist abgeschlossen und ein neues beginnt.


Zu meiner bergigen Heimat habe ich sowieso eine besondere Verbindung. Vor mittlerweile sechs Jahren (nach acht Jahren in der Bundeshauptstadt) habe ich mich bewusst dazu entschieden wieder in meine Heimatregion Pyhrn-Priel, in der ich aufwachsen durfte, zurückzukehren - auch wenn das bedeutete, dass ich mir damals meinen ganz eigenen Beruf kreieren musste, was schlussendlich zu meiner heutigen Selbstständigkeit führte, die mir wiederum diese Weltreise erst ermöglicht hat.


Fakt ist also, ich liebe meine Heimat und ich habe diese bewusst ausgewählt. Das macht die Rückkehr schonmal deutlich leichter.


Trotzdem fühlt es sich gerade so an als seien zwei Personen in meinem Körper, die sich noch nicht so richtig angleichen können. Da ist die Steffi von vor der Reise, die sich nach wie vor sehr vertraut anfühlt, die ihre Rollen Zuhause kennt und diese wunderbar beherrscht. Und dann ist da jetzt diese neue Steffi, die auf Weltreise war, ganz viele andere Erfahrungen und Herausforderungen erlebt hat, die auf Vulkane gestiegen und mit Haien getaucht ist, die innerlich gewachsen und gereift ist, sich aber erst in dieser (für sie) neuen Umgebung und all ihren gesellschaftlichen Rollen zurechtfinden muss.

Wie ein Wirbel der Transformation tut sich gerade unglaublich viel in mir. So als hätte sich noch nichts richtig gelegt, sondern würde sich noch den geeigneten Platz in meinem Bewusstsein suchen. Und ich bin mir sicher, es dauert noch eine Weile bis sich die neue Steffi mit der alten verbunden hat und zu der Person wird, die ich jetzt nach dieser Reise sein möchte. Bis sich alle Aspekte vereint haben und eine neue Persönlichkeit geformt haben. So als stünde ich an einem Punkt meiner eigenen Geschichte, in der noch nichts festgeschrieben steht, sondern ich die Wahl habe, wer ich in Zukunft sein möchte.


Einerseits ist das chaotisch und irgendwie beängstigend, andererseits aber auch unglaublich befreiend. Ich bin selbst gespannt, wo mich dieser Prozess noch hinführen wird...


Danke, dass du bis hierher gelesen hast, und dich von meinen Worten berühren lässt!

Alles Liebe, deine Steffi

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